Kommunale Jugendarbeit des Landkreises und Kreisjugendring suchen Austausch mit den Gemeindeoberhäuptern

Wie ist es um die Jugendarbeit im Landkreis Landshut bestellt? Eine Frage mit 35 unterschiedlichen Antworten. Um ein umfassendes Bild über die facettenreiche Jugendarbeit im Landkreis zu erhalten, haben die Kommunale Jugendarbeit (KoJa) und der Kreisjugendring (KJR) im Mai 2017 gemeinsam begonnen, die Landkreisgemeinden zu besuchen, um dort ins Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort zu kommen - eine Bürgermeister-Landkreistour in Sachen Jugendarbeit.

Der Gesprächsgruppe gehören neben Bürgermeister oder Bürgermeisterin die gemeindlichen Jugendbeauftragten und, wenn vorhanden, die hauptamtlichen Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an. Bislang fanden Treffen in Rottenburg, Vilsbiburg, Aham und Furth statt: Egal ob in Besprechungsräumen, Sitzungssälen, Gaststätten oder direkt auf dem Zeltplatz mit der Jugendgruppe.

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Eine hohe Unfallbeteiligung junger Kraftfahrer kennzeichnet seit Jahren die Situation auf unseren Straßen. Meldungen über schwere Verkehrsunfälle, bei denen junge Menschen tödlich oder schwer verletzt werden, sind an der Tagesordnung. Fahranfänger sollen daher entsprechend durch das Fahrsicherheitstraining „Könner durch Erfahrung“ unterstützt und sensibilisiert werden.

Das Projekt „Könner durch Erfahrung“, das in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Landshut, dem TÜV-SÜD und der Kommunalen Jugendarbeit von Stadt und Landkreis Landshut organsiert wird, ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil, um junge Fahranfänger/innen fit für die Straße zu machen. Ziel ist es, ihnen wichtige Kompetenzen an die Hand zu geben, um verantwortungsvoll mit ihren Fahrzeugen und den zugrundeliegenden PS umzugehen.

Das eigene Auto oder Motorrad auch in schwierigen Situationen zu beherrschen ist die Basis für ein sicheres und vor allem unfallfreies Fahren. „Könner durch Erfahrung“ bietet jungen Führerscheinneulingen von 18 bis 24 Jahren die Möglichkeit, ein Fahrsicherheitstraining kostenfrei zu absolvieren und so das eigene Können und die eigene Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.

Außerdem werden die Teilnehmer gegenüber dem Thema Alkohol am Steuer sensibilisiert. In einem geschützten Rahmen müssen sie mit den sogenannten Rauschbrillen eine nachgestellte Fahrzeug-/Verkehrskontrolle überstehen und können Ihr „Können“ hinter dem Steuer mit der Simulation einer Promillebrille beim Slalomparcours testen. Hierbei sind die negativen Folgen und Auswirkungen von Alkohol oder Drogen auf das Verhalten am Steuer durch die simulierte Einschränkung des Sichtfeldes erlebbar gemacht. Die Absolventen erkennen, dass die einfachsten Handgriffe und Übungen allein schon durch die Nachahmung nur schwer zu vollziehen sind.

In den vergangen Jahren wurde der Focus der Fahrsicherheitstrainings auf die Fahranfänger mit PKW gelegt. Doch auch junge Menschen mit Motorrädern oder Rollern nehmen aktiv am Straßenverkehr teil und sollen auf die Gefahren, die ihr Gefährt mit sich bringt, vorbereitet werden. So wurden im Mai 2017 erstmals zwei Übungstage für junge Biker/innen angeboten. Die Plätze hierfür waren schnell mit positiver Resonanz vergeben.

Beginnend mit einem theoretischen Teil in den Räumlichkeiten des TÜV Landshut waren am Samstag, den 22.07.2017 29 Teilnehmer angemeldet. Anschließend wurden auf dem Trainingsplatz für Fahrsicherheit praktische Übungen wie z.B. Gefahrenbremsung auf nasser Fahrbahn, Kurvenverhalten, Vollbremsung und Wendemanöver oder auch Lenkbewegungen in Verbindung mit dem Fahrzeugverhalten geübt.

Speziell an diesem Termin nahm eine Gruppe Jugendleiter/innen des Kreisjugendrings Landshut teil. Gerade für sie ist es wichtig sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein, da sie auf den Ferienfreizeiten Kinder und Jugendliche im KJR eigenen Fahrzeug befördern.

Grundsätzlich können sich pro Fahrtraining bis zu 25 Teilnehmer kostenfrei anmelden. Dies ist durch finanzielle und personelle Unterstützung des Projektes durch die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises, der Stadt und der Verkehrswacht möglich.

An weiteren vier Terminen in diesem Jahr finden Fahrsicherheitstrainings statt. Wer Interesse hat, unter 25 Jahren ist und  aus Stadt oder Landkreis Landshut kommt, kann sich unter www.verkehrswacht-landshut.de anmelden.


Am 2. Juni 2017 veranstaltete die Kommunale Jugendarbeit unter der Leitung von Sylvia Diermeier-Heß und Markus Daiker die vierte Ü13-Party im Jugendzentrum Ergoldsbach. Zusammen mit 19 Schülern der Förderzentren Bonbruck, Ergolding und Rottenburg hatte sich hierfür ein sehr kompetentes Team gebildet. Die Party und die damit verbundene Organisation wurde von ihnen gemeinsam über die letzten vier Monate geplant.

Für die Musik und die ausgelassene Stimmung sorgte, wie auch in den vergangenen Jahren, DJ FloMotion. Neben dem Live-Fotograf, den alkoholfreien Cocktails, der kostenlosen Styling-Ecke und dem Auftritt der Formation Girls konnten die Kids gegenüber dem Thema Alkohol sensibilisiert werden. Hierfür waren Polizeibeamte der PI Rottenburg und das Landshuter Netzwerk mit Rauschbrillen vor Ort. Die Jugendlichen absolvierten unter Anleitung verschiedene Übungen, wie das Öffnen eines Fahrradschlosses, mit einer Rauschbrille. Dabei merkten sie schnell, dass simple, alltägliche Handlungen unter „Promilleeinfluß“ nicht mehr sicher durchführbar sind.

Unter der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes konnten in diesem Jahr knapp 300 Partygäste zwischen 13 und 17 Jahren eine ausgelassene, alkfreie Party feiern!

Diesen Mittwoch und Donnerstag hatten wir Anne Chebu im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu Gast in Landshut.

Am Mittwochabend konnten wir bei einer Lesung Ihres Buchs "Anleitung zum Schwarzsein" durch viele Beispiele erfahren, wie es ist zwar Deutsche/r zu sein, aber durch ein äußeres Merkmal, wie z.B. die Hautfarbe, sich von der Mehrheitsgesellschaft zu unterscheiden und damit ungewollt den verschiedensten Reaktionen von Mitmenschen ausgesetzt zu sein.

Durch die Lesung stellte der eine oder die andere Anwesende fest, dass eine für sie normale Aussage oder ein vermeintliches Kompliment, für den/die Gegenüber verletzend sein kann. Deswegen waren die angebotenen Umgangsmöglichkeiten von Anne Chebu sehr hilfreich!

Am Donnerstagvormittag konnten sich Schülerinnen und Schüler der Berufsschule 1 in Landshut ebenfalls mit diesem Thema im Workshop "Courage im Alltag - Wie begegne ich Rassismus?" auseinandersetzen. Hier wurde Rassismus am Arbeitsplatz, eigene Erfahrungen mit Rassismus und vieles mehr thematisiert. Da die Teilnehmenden als Klassensprecher/innen oder Tagesprecher/innen aktiv sind, konnten die Inhalte auch in die einzelnen Klassen weitergetragen werden.

Also ein guter Einstieg in die Internationalen Woche gegen Rassismus. Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen und viele Besucherinnen und Besucher.

Vom 22. bis 23.10.16 fanden in Vilsbiburg die Landkreis – Gesundheitstage 2016 statt. Dort waren wir von der KoJa (Sylvia Diermeier-Heß/Markus Daiker) mit unserer Saftbar und dem Saftbarteam sowie Infomaterialien rund um den Jugendschutz im Bereich Alkohol, Drogen und vielem mehr vertreten.

Wir waren einer von 55 Austellern und konnten mit unserem fruchtigen Angebot viele Besucher überzeugen einen Zwischenstopp bei uns am Stand einzulegen. Bei den Gesprächen mit den Besuchern kam immer wieder heraus, dass sich viele alkoholfreie Cocktails oder andere alkoholfreie Getränke als Alternative zu den üblichen Softdrinks oder der klassischen Apfelschorle wünschen.

Bei uns konnte auch mit Hilfe von Promillebrillen getestet werden welche Auswirkung eine Maß Bier oder eine Flasche Wein auf die Wahrnehmung haben können. Dabei zeigten sich viele Besucher überrascht und nachdenklich über die Auswirkungen von Alkohol auf den eigenen Körper.

Auf diese Weise konnten wir ein Beispiel geben über die gesundheitlichen Folgen von „legalen“ Rauschmitteln und dass es sinnvoll ist, im Rahmen des Jugendschutzes, aber auch darüber hinaus für alkoholfreie Alternativen zu sorgen. Das Ziel dahinter ist, dass alle auf Festen/Partys ihren Spaß haben können und zum Schluss gesund und ohne schwerwiegende oder peinliche Folgen wieder nach Hause kommen.

Neue Räume, neues Flair! Das JuZ Geisenhausen hat letzten Donnerstag seine Türen in seinen neuen Räumen in der Hauptstraße geöffnet und wurde offiziell eingeweiht. Dabei wurde auch von allen Anwesenden ein neues Logo gewählt, welches demnächst die Front des JuZ zieren wird. Hier erste Eindrücke des Logos und der Räumlichkeiten...

Von wegen ruhige Ferienzeit, im August gibt es personelle Veränderungen bei der KoJa.

Katrin Schulz, die die letzten sieben Jahre im Landkreis aktiv für die Offene Kinder- und Jugendarbeit unterwegs war, geworben und diese unterstützt hat, das kulturelle Angebot im Landkreis gefördert und für den interkulturellen Austausch Feuer und Flamme war, hat Mitte August die KoJa verlassen um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Wir werden sie vermissen und wünschen ihr alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

An ihrer Stelle wird in Zukunft Markus Daiker stehen und einige ihrer Aufgaben übernehmen. Er wird sich in den nächsten Wochen und Monaten in die vielfältigen Themen der KoJa einarbeiten, aber auch mit Ihnen/Euch in Kontakt treten um eine Vernetzung und eine gute Beratung für die Jugendarbeit im Landkreis zu ermöglichen.

Vor seiner Tätigkeit bei der KoJa war er in der beruflichen Schulsozialarbeit in Schleswig-Holstein sowie in der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen und der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg tätig. Daher kann er in vielen Bereichen mit eigenen Erfahrungen anknüpfen. Er freut sich aber auf Ihre/Eure Unterstützung, damit er die bayerischen Besonderheiten schnell erkennen und in Zukunft ein guter Berater und fachlich Ansprechpartner für Sie/Euch sein kann.

Erreichbar ist er unter folgenden Kontaktdaten:

Markus Daiker
Kommunale Jugendarbeit
Landratsamt Landshut
Veldener Straße 15
84036 Landshut
Zimmer: 212
Telefon: 0871/408-2124
Telefax: 0871/408-16-2124
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Letztes Jahr nahm ein französischer Jugendleiter Kontakt mit der „Kommunalen Jugendarbeit Landshut“ auf. Daraufhin kam im Juli 2015 eine Gruppe französischer Jugendlicher nach Landshut. Der Austausch fand organisiert von der Kommunalen Jugendarbeit in Kooperation mit den Jugendtreffs Altdorf und Kumhausen. Dieses Jahr wurden nun die deutschen Jugendlichen von 31.07. bis 09.08.2016 nach Changé ins „Centre socioculturel Rebelais“ eingeladen. 15 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus den Gemeinden Altdorf und Kumhausen nahmen an dem internationalen Austausch 2016 in Frankreich teil.

Deutsch-Französischer Jugendaustausch 2016

Ein zweitägiger Zwischenstopp in Strasbourg ermöglichte es den deutschen Jugendlichen, sich untereinander kennen zu lernen. Dazu fanden Gruppenspiele statt und eine Sprachanimation auf Französisch. Zudem konnten wir an einem Tag Strasbourg besichtigen. Die Jugendlichen waren begeistern von der Stadt und den schönen Fachwerkhäusern.

Kostenlos, aber nicht umsonst, sind die Fahrsicherheitstrainings, die die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises und der Stadt Landshut in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Landshut und dem TÜV Süd jedes Jahr mit großem Erfolg anbietet.

Fahrsicherheitstraining "Könner durch Erfahrung" 2016

22 junge Fahranfänger aus Stadt und Landkreis Landshut  nahmen am Samstag den 23.07.16 am Fahrsicherheitstraining teil. Nach dem theoretischen Training trafen sich die Teilnehmer zum Absolvieren der praktischen Übungen am Trainingsplatz in der Ellermühle. Neben Kurvenverhalten und Gefahrenbremsungen wurden auch Einpark- und Wendemanöver geübt.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Alkohol und Führerschein. Die Fahranfänger mussten Trainingseinheiten wie Slalomfahren und Verkehrskontrollen mit Rauschbrillenanimation durchlaufen. So sollen junge Fahranfänger gegenüber dem Thema Alkohol und Drogen am Steuer sensibilisiert werden.

 

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