Diesen Mittwoch und Donnerstag hatten wir Anne Chebu im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu Gast in Landshut.

Am Mittwochabend konnten wir bei einer Lesung Ihres Buchs "Anleitung zum Schwarzsein" durch viele Beispiele erfahren, wie es ist zwar Deutsche/r zu sein, aber durch ein äußeres Merkmal, wie z.B. die Hautfarbe, sich von der Mehrheitsgesellschaft zu unterscheiden und damit ungewollt den verschiedensten Reaktionen von Mitmenschen ausgesetzt zu sein.

Durch die Lesung stellte der eine oder die andere Anwesende fest, dass eine für sie normale Aussage oder ein vermeintliches Kompliment, für den/die Gegenüber verletzend sein kann. Deswegen waren die angebotenen Umgangsmöglichkeiten von Anne Chebu sehr hilfreich!

Am Donnerstagvormittag konnten sich Schülerinnen und Schüler der Berufsschule 1 in Landshut ebenfalls mit diesem Thema im Workshop "Courage im Alltag - Wie begegne ich Rassismus?" auseinandersetzen. Hier wurde Rassismus am Arbeitsplatz, eigene Erfahrungen mit Rassismus und vieles mehr thematisiert. Da die Teilnehmenden als Klassensprecher/innen oder Tagesprecher/innen aktiv sind, konnten die Inhalte auch in die einzelnen Klassen weitergetragen werden.

Also ein guter Einstieg in die Internationalen Woche gegen Rassismus. Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen und viele Besucherinnen und Besucher.

Die Kommunale Jugendarbeit begleitet die Vorbereitungen mit den Teamern

Der erste Schritt zur Wegbereitung der nächsten Ü 13 Party ist gemacht. Zu den jährlichen Team-Tagen trafen sich heuer 19 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Landshut. Sylvia Diermeier-Heß und Ihr Kollege Markus Daiker, von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises, organisierten zusammen mit den Jugendsozialarbeiterinnen der Förderzentren Bonbruck, Ergolding und Rottenburg die nunmehr siebte Party.

 

Das Organisationsteam besteht aus Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren und setzt sich aus Teammitgliedern des SFZ Bonbruck/Schule an der Bina, dem SFZ Landshut Land und dem SFZ Rottenburg/ Astrid Lindgren Schule zusammen. Vor den Faschingsferien, von 23. bis 25 Februar trafen sich die Teamer der Schulen im Jugendhaus Veitsbuch, lernten sich besser kennen und entwickelten neue Ideen für die nächste Ü 13 Party. Dabei wurden Layouts und Entwürfe, Mottos und Vorstellungen bezüglich Musik und Dekoration gesammelt. Sogar ein detaillierter Ablauf für Showeinlagen und Musikwünsche wurde in groben Skizzen erstellt.

Das alkoholfreie Party Projekt des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes setzt sich intensiv mit den Themen Alkohol, Konsum, Sucht und Gruppendruck auseinander. An den Team-Tagen werden nicht nur die Rahmenbedingungen für die Party erarbeitet, sondern, und das ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes der Ü 13 Party, die Jugendlichen werden befähigt, sich kritisch mit dem eigenen Konsumverhalten und dem der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Außerdem gewinnen die Teamer Einblicke in die Bereiche Organisation, Planung und Durchführung eines Events.

Am 02.Juni 2017, am Freitag vor den Pfingstferien, findet die Ü 13 Party im JUZ Ergoldsbach statt. Unter Einhaltung des Jugendschutzgesetzes können Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren an diesem Abend in einem geschützten Rahmen feiern. Natürlich sorgen auch in diesem Jahr wieder die Shuttlebusse für einen sicheren Hin-und Rücktransport der Jugendlichen aus dem Landkreis Landshut.

Nähere Informationen bezüglich der Party finden Sie auf den Plakaten und Flyern, die Anfang Mai ausgegeben werden und natürlich auf der Page der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Landshut www.kojalala.de.

Die KoJa meldet sich zurück aus dem Winterschlaf und steigt direkt ein mit der Eröffnung der Bewerbungsphase für Rock in der Villa 2017!!!

Weitere Infos und das Anmedleformular findet Ihr unter www.rockindervilla.de

 

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Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Landshut veranstaltet am 08.Februar 2017 eine Fortbildung für Fachkräfte der Kinder-und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit an Schulen. Das Thema ist:
Mobbing beenden: „Ohne Schuld Ansatz“- No Blame Approach

Der No Blame Approach ist eine seit 2000 in Deutschland erfolgreich angewandte Methode, Mobbing in der Schule wirksam zu begegnen. Der Ansatz zielt primär darauf ab, Lösungen für den betroffenen Schüler/die betroffene Schülerin zu finden und Ihr Leiden zu beenden. Die Wirksamkeit liegt darin begründet, dass die am Mobbing beteiligten Schülerinnen und Schüler in einen Gruppenprozess einbezogen werden, der darauf zielt, die Mobbing Handlungen zu stoppen. Auf Schuldzuweisungen und Strafen wird verzichtet.

Herr Jörg Breitweg, von der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V., wird die Methode vorstellen und die TeilnehmerInnen darin schulen.
Nähere Informationen über den Ablauf und den Inhalt der Fortbildung können Sie dem Flyer entnehmen.

pdfDownload Flyer "No blame approach"

Hier können Sie sich online anmelden

Vom 22. bis 23.10.16 fanden in Vilsbiburg die Landkreis – Gesundheitstage 2016 statt. Dort waren wir von der KoJa (Sylvia Diermeier-Heß/Markus Daiker) mit unserer Saftbar und dem Saftbarteam sowie Infomaterialien rund um den Jugendschutz im Bereich Alkohol, Drogen und vielem mehr vertreten.

Wir waren einer von 55 Austellern und konnten mit unserem fruchtigen Angebot viele Besucher überzeugen einen Zwischenstopp bei uns am Stand einzulegen. Bei den Gesprächen mit den Besuchern kam immer wieder heraus, dass sich viele alkoholfreie Cocktails oder andere alkoholfreie Getränke als Alternative zu den üblichen Softdrinks oder der klassischen Apfelschorle wünschen.

Bei uns konnte auch mit Hilfe von Promillebrillen getestet werden welche Auswirkung eine Maß Bier oder eine Flasche Wein auf die Wahrnehmung haben können. Dabei zeigten sich viele Besucher überrascht und nachdenklich über die Auswirkungen von Alkohol auf den eigenen Körper.

Auf diese Weise konnten wir ein Beispiel geben über die gesundheitlichen Folgen von „legalen“ Rauschmitteln und dass es sinnvoll ist, im Rahmen des Jugendschutzes, aber auch darüber hinaus für alkoholfreie Alternativen zu sorgen. Das Ziel dahinter ist, dass alle auf Festen/Partys ihren Spaß haben können und zum Schluss gesund und ohne schwerwiegende oder peinliche Folgen wieder nach Hause kommen.

Am Freitag den 07.10.16 findet um 19:00 Uhr in der Rochuskapelle im Rahmen der 29. Interkulturellen Wochen eine Lesung mit der Autorin Anne Chebu „Anleitung zum Schwarz sein“ statt.

Anne Chebu ist in Nürnberg aufgewachsen und zur Schule gegangen, anschließend studierte sie an der Hochschule in Ansbach den Studiengang Multimedia und Kommunikation. Danach wechselte sie nach Hamburg und absolvierte beim NDR ein Volontariat.

Während ihres Studiums und danach sammelte sie bei verschiedenen Medien, unter anderem in der Redaktion von on3-südwild (dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks, heute PULS), umfangreiche journalistische Erfahrungen. Seit Februar ist sie als Moderatorin der Frankenschau wieder in Nürnberg tätig.

Durch ihre Arbeit in der ‚Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.‘ (ISD) wurde sie für die Fragen sensibilisiert, die gerade am Anfang aufkommen, wenn Menschen beginnen, sich mit ihrer Hautfarbe auseinanderzusetzen.

Neue Räume, neues Flair! Das JuZ Geisenhausen hat letzten Donnerstag seine Türen in seinen neuen Räumen in der Hauptstraße geöffnet und wurde offiziell eingeweiht. Dabei wurde auch von allen Anwesenden ein neues Logo gewählt, welches demnächst die Front des JuZ zieren wird. Hier erste Eindrücke des Logos und der Räumlichkeiten...

Nächste Woche am Freitag, 23.09.16 starten die 29. Interkulturellen Wochen in und um Landshut herum. Wir freuen uns euch bei der ein oder anderen Veranstaltung zu sehen. Weitere Infos findet ihr auf Facebook unter "Landshut interkulturell".

29. Interkulturelle Wochen

 

Von wegen ruhige Ferienzeit, im August gibt es personelle Veränderungen bei der KoJa.

Katrin Schulz, die die letzten sieben Jahre im Landkreis aktiv für die Offene Kinder- und Jugendarbeit unterwegs war, geworben und diese unterstützt hat, das kulturelle Angebot im Landkreis gefördert und für den interkulturellen Austausch Feuer und Flamme war, hat Mitte August die KoJa verlassen um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Wir werden sie vermissen und wünschen ihr alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

An ihrer Stelle wird in Zukunft Markus Daiker stehen und einige ihrer Aufgaben übernehmen. Er wird sich in den nächsten Wochen und Monaten in die vielfältigen Themen der KoJa einarbeiten, aber auch mit Ihnen/Euch in Kontakt treten um eine Vernetzung und eine gute Beratung für die Jugendarbeit im Landkreis zu ermöglichen.

Vor seiner Tätigkeit bei der KoJa war er in der beruflichen Schulsozialarbeit in Schleswig-Holstein sowie in der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen und der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg tätig. Daher kann er in vielen Bereichen mit eigenen Erfahrungen anknüpfen. Er freut sich aber auf Ihre/Eure Unterstützung, damit er die bayerischen Besonderheiten schnell erkennen und in Zukunft ein guter Berater und fachlich Ansprechpartner für Sie/Euch sein kann.

Erreichbar ist er unter folgenden Kontaktdaten:

Markus Daiker
Kommunale Jugendarbeit
Landratsamt Landshut
Veldener Straße 15
84036 Landshut
Zimmer: 212
Telefon: 0871/408-2124
Telefax: 0871/408-16-2124
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Letztes Jahr nahm ein französischer Jugendleiter Kontakt mit der „Kommunalen Jugendarbeit Landshut“ auf. Daraufhin kam im Juli 2015 eine Gruppe französischer Jugendlicher nach Landshut. Der Austausch fand organisiert von der Kommunalen Jugendarbeit in Kooperation mit den Jugendtreffs Altdorf und Kumhausen. Dieses Jahr wurden nun die deutschen Jugendlichen von 31.07. bis 09.08.2016 nach Changé ins „Centre socioculturel Rebelais“ eingeladen. 15 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus den Gemeinden Altdorf und Kumhausen nahmen an dem internationalen Austausch 2016 in Frankreich teil.

Deutsch-Französischer Jugendaustausch 2016

Ein zweitägiger Zwischenstopp in Strasbourg ermöglichte es den deutschen Jugendlichen, sich untereinander kennen zu lernen. Dazu fanden Gruppenspiele statt und eine Sprachanimation auf Französisch. Zudem konnten wir an einem Tag Strasbourg besichtigen. Die Jugendlichen waren begeistern von der Stadt und den schönen Fachwerkhäusern.

Aktuelle Termine

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